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Manchmal muss es einfach mehr sein!

Natürlich sind die Balkonkraftwerke darauf ausgerichtet, dass Sie den Strom in Ihrem Hausnetz direkt verbrauchen. Ist dies nicht der Fall, kann es theoretisch sein, dass Ihr Nachbar den Strom erhält – eine Abrechnung kann in diesem Fall aber nicht erfolgen.

Ja, es wird kein Elektriker benötigt, da lediglich der Schukostecker in eine Steckdose gesteckt werden muss.

Ja, einfach Solarmodul mit Wechselrichter bei BK-Vertrieb kaufen und aufbauen. Daraufhin wird der Stecker in die Steckdose gesteckt und nach wenigen Sekunden fließt Strom. Der erzeugte Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstands und wird somit im Hausnetz beim nächstliegenden Verbraucher verbraucht. Zumeist sind dies Standby-Verbraucher wie Handy-Ladegeräte, Router, Radiowecker, Fernseher oder viele andere technische Geräte, die zwischen 3 und 20 Watt verbrauchen.

Für das Balkonkraftwerk sprechen die in den vergangenen Jahren stark steigenden Strompreise für Endverbraucher. Aktuell kostet eine Kilowattstunde Strom etwa 30 Cent. Als Einspeisevergütung auf Grundlage des EEG werden nur noch wenige Cent für eine Kilowattstunde gut geschrieben, Tendenz sinkend. Im Gegensatz dazu werden mit jeder Kilowattstunde, die das Balkonkraftwerk aus kostenfreiem Sonnenlicht produziert, 30 Cent gespart, Tendenz steigend.

Alle Wechselrichter seit 1995 sind mit einer selbstwirkenden Freischaltstelle ausgerüstet (ENS). Diese Funktion verhindert, dass bei einem Abschalten des Stromnetzes (z. B. bei Stromausfall, nach Auslösen des Sicherungsautomaten) der Wechselrichter weiter Strom liefert. Der integrierte Wechselrichter des Balkonkraftwerkes benötigt eine Netzfrequenz von 50 Hertz, die vom Stromnetz geliefert wird. Ohne Vorliegen dieser Netzfrequenz produziert das Balkonkraftwerk keinen Strom, da der Wechselrichter selbst die Netzfrequenz nicht erzeugen kann.